Angst vor einer Gruppe zu stehen und zu sprechen – Bettina

Erfahrungsbericht: Erlebnisabend in Hannover mit Karin Haemmerle

 

Thema: Yogalehrerin (Ausbildung zu Beginn des Jahres 2018 abgeschlossen): Blockade, nach vorne zu treten und die Yogastunden anzuleiten.

Zwei Wochen vor dem Erlebnisabend in Hannover mit Karin hatte ich in einer Broschüre gelesen, dass Karin Haemmerle in 14 Tagen, also im September 2018, nach Hannover kommt und diverse „Sessions“ anbietet. Ich hatte bisher noch nie etwas von Karin und ihrer Arbeit gehört. Neugierig geworden aufgrund der Themen und der Arbeit mit Frequenzen, zogen mich zwei Angebote an: den Herzraum öffnen und Widerstände loslassen. Da sie mir neu war, habe ich mich zusätzlich zum Erlebnisabend angemeldet, der sich für all diejenigen anbietet, die Karin und ihre Arbeit noch nicht kennen.

 

Ich muss da hin…

Es war (seit langem) mal wieder dieser innere, klare Satz in mir: Ich muss da hin! Und diese Freude und Neugier von dem, was ich dort wohl erfahren werde, haben mich dazu bewogen mich spontan anzumelden. Immer wenn ich in meinem Leben diesen Sätzen spontan gefolgt bin (das isses …, da muss ich hin …, das muss ich kennenlernen …), hat es mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung vorangebracht. Zweifel: was DAS denn wohl sei? oder: ob DAS wohl etwas bringt? … hatte ich nicht. Etwas in mir hatte sich bereits entschieden.

 

Starker Druck im Brustkorb, Enge im Hals und Schmerzen an der Schilddrüse

Zum Ende des Abends konnten die Teilnehmer einen ersten Eindruck in einer praktischen Session mit Karin erfahren. Es ging um die Frage, welche eine Sache wir gerne verändern würden in unserem Leben. Ich habe ein Thema, welches mich seit meiner Schulzeit belastet und dies ist: vor einer Gruppe zu stehen und zu sprechen während ich von vielen Augenpaaren angeschaut werde. Die Symptome machen sich im Herzraum bemerkbar in Form eines starken Drucks auf dem Brustkorb, sowie eine Enge im Hals und Schmerzen an der Schilddrüse die zu beiden Ohren ausstrahlen. Dies zusammen macht ein freies Sprechen fast unmöglich.

 

Es kam ganz anders…

Eine „Meditation“ sollte folgen. Super, habe ich mir gedacht – das kennst Du: Augen zu, ich werde auf eine wundervolle Reise geführt oder entschweife mit meinem Geist in höhere Regionen und Karin macht da etwas mit ihren Frequenzen, während ich wundervoll im Universum „reise“; sie macht mir die Blockade weg und ich bin am Ende des Abends einen dicken Brocken los für kleines Geld und keiner weiß, was mich blockiert. So war meine Vorstellung … Aber es kam anders … GANZ anders: … ich sollte noch viele Male an diesem Wochenende im Mittelpunkt stehen …

 

Ich kann die Teilnehmer anschauen…

Karin forderte mich unmittelbar auf, aufzustehen und mich neben ihr an die Seite zu stellen. Alle Symptome haben sich sofort gezeigt und es war ein unerträgliches Gefühl für mich, dass mich alle Teilnehmer anschauten. Mein Job war es, zu den Empfindungen im Körper hinzuspüren und zu atmen. Es hat einige Minuten gedauert, dann wurde es besser. Nach einiger Zeit wurden die Schmerzen geringer und das Gefühl veränderte sich. Ich konnte langsam meinen Blick aufrichten und die Teilnehmer anschauen.

 

Neugierig geworden, habe ich für die kommenden zwei Tage noch weitere Sessions hinzugebucht.

An den nächsten beiden Tagen wurde ich immer wieder von Karin aufgefordert, mich zu erheben, aufzustehen, in die Mitte zu gehen, im Stehen zu sprechen, mich anschauen zu lassen von wechselnden Teilnehmergruppen. Ich war darauf nicht vorbereitet, hatte keinen „perfekten“ Text parat. Schon meine erste kurze „Rede“ am Samstagvormittag war insofern für mich kein Hindernis, da die Symptome im Brustraum nicht mehr vorhanden waren. Auch der Hals fühlte sich frei an. Somit war es mir möglich, etwas zu sagen. Ich habe den Teilnehmern nur jedes Mal erzählt, warum ich mich im Stehen vorstelle und meine Situation und mein Anliegen erklärt. Ein Zittern in meiner Stimme oder einen Versprecher konnte ich nicht wahrnehmen. Natürlich fühlte es sich neu und ungewohnt an, aber nicht so, dass ich am liebsten im Boden versunken wäre. Ich habe Beifall bekommen, auch für meinen Mut. Es ist eine enorme Erleichterung für mich, diesen Widerstand durchbrochen zu haben.

 

Ja, ich mach das!

Seit diesem Wochenende bin ich nun bereit, zu sagen: Ja, ich mach das! Und: ich kann es auch! Ich werde vor diesen Situationen nicht mehr davonlaufen oder mich drücken. Dies hatte ich jahrzehntelang getan, obwohl ich immer wieder Anläufe genommen habe, dieses Hindernis aufzulösen, z.B. durch Rhetorik-Kurse. Es blieb immer anstrengend und die Symptome sind in all den Jahren nicht kleiner geworden, auch nicht durch wiederholtes Üben.

 

Ich kann freier atmen

Eine weitere sehr angenehme Begleiterscheinung ist, dass ich seit diesem Wochenende mit Karin viel viel freier durchatmen kann. Ich hatte mit meinem Atem und vor allem mit diversen Atemtechniken immer wieder Schwierigkeiten, weil auf Höhe des Solarplexus der Atem nur mit Mühe weiter nach unten in den Bauchraum fließen konnte. Nun ist es so, dass sich gefühlt der Brustraum verdoppelt hat und ich kann auch sehr lange die Luft anhalten, wie es die Atemtechniken von Karin teilweise erfordern. Für meine Yogapraxis ist dieser befreite Brustraum eine enorme Unterstützung und Erleichterung.

Anders als bei Methoden wie z.B. Meditation oder Hypnose, war hier meine Erfahrung, dass man präsent im eigenen Körper bleibt. Der Geist bleibt im Jetzt, es fühlt sich wach und klar an.

Karin ist gesegnet mit einem außergewöhnlichen Talent, was ich achte und schätze. Ich bedanke mich, dass sie ihre Qualitäten und Talente, die sie in diesem Leben geschenkt bekommen hat, einsetzt, um andere Menschen zu unterstützen, damit sie zu Selbst-Heilern werden können.

 

 

 

Bettina, Hannover, den 13.09.2018

 

 

 

 

 

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