Enya eine Hundedame

Enya, eine etwa dreijährige Deutschdrahthaar-Dobermann Dame hat in Spanien nur Angst, Schmerz und Ablehnung kennen gelernt. Sie wurde von einem Jäger gehalten, taugte aber nicht zur Jagd. Man versuchte sie zu erschießen, sie floh, gebar in einem unterirdischen Rohr 6 Welpen, kämpfte in einer Klinik ein zweites Mal um ihr Leben (Gebärmutterentzündung) und gelang über ein Tierheim zu mir nach Deutschland.

 

Angstsympthome:

Panik, Koten, Urinieren, zittern, Appetitlosigkeit, flieht an einen sicheren Ort (Auto oder Haus).  Spaziergänge waren mit vielen Ängsten verbunden, manchmal wollte sie gar nicht aus dem Auto.  Sie konnte sich nicht auf die Dummyarbeit konzentrieren und floh ins Haus. Im Haus war sie sehr unruhig.

 

Was genau macht ihr Angst:

Schüsse (auch aus der Ferne), Tierarztbesuche, Landwirtschaftliche Fahrzeuge, Motorsägen, mehrere Menschen und Hunde versammelt, Gewitter, Silversterknaller/Raketen, Autohupen, Zugverkehrslärm, Flugzeuglärm, Männer eher als Frauen, abrupte Bewegungen, Stöcke, Treppensteigen.

 

Behandlungserfolge:

Viele Dinge haben sich augrund von Karins Behandlung/Therapie absolut verbessert:
Sie lässt sich gern anfassen (mit beiden Händen) und über ihren ganzen Körper streicheln, sie rauft mit mir, fordert mich zum spielen und kuscheln auf. Sie nähert sich auch anderen Menschen neugierig, aber immer mit der Distanz fliehen zu können.
Sie hat sehr viel Energie, verhält sich wie ein Welpe/Junghund. Ihr Schwanz wedelt den ganzen Tag, sie ist noch aufmerksamer geworden.

 

Ihre Lärmempfindlichkeit hat sich enorm verbessert, Flugzeuglärm , Tracktoren, etc können sie nicht mehr so sehr beeindrucken. Sie hört zwar hin, versucht aber nicht, sich in Sicherheit zu bringen.

 

Das Treppensteigen wird mit immer weniger Respekt vollzogen. Während ich ihr ein Halsband umlege, wird gewedelt. In der Vergangenheit war die Rute zwischen die Beine geklemmt. Sie lässt viel mehr Nähe zu. Nach einigen Übungseinheiten kann ich sie nun bei einer Nachbarin unterbringen. Sie fühlt sich dort in der Wohnung wohl.
Bei Spaziergängen wittert sie nach wie vor Mensch oder Hund lässt sich von den Gerüchen auch nicht mehr so stark beeindrucken. Sie fordert mich kaum noch auf, sie an die Leine zu nehmen, auch hier zeigt sie viel Mut!

 

Enya ist eine dynamische, lauffreudige, apportierfreudige, lustige, neugierige Hundedame geworden.  Sie hat viel Bewegungsdrang und möchte arbeiten (Dummyarbeit). Das Differenzieren von Gegenständen macht ihr viel Spaß. Sie fordert mich auf mit ihr zu Arbeiten und sie sinnvoll zu beschäftigen. Sie hat wieder Spaß und Freude am Leben- einfach wunderbar!!!

 

Vielen vielen Dank liebe Karin sagen Enya (rechts) und Anette, Deutschland

 

 

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